Eine faire und gesunde Welt für alle!

Weltgesundheitstag am 7. April

Jedes Jahr am 7. April erinnert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit dem Weltgesundheitstag an ihre Gründung im Jahre 1948, um das Bewusstsein für ausgewählte Gesundheitsthemen mit globaler Relevanz zu schaffen. Dieses Jahr steht der Weltgesundheitstag unter dem Motto “Eine gerechte und gesunde Welt für alle!”. 

Die Ausbreitung der Corona-Pandemie erschütterte im vergangenen Jahr die ganze Welt und stellt eine der herausforderndsten und bedrohlichsten Situationen für unser aller Gesundheit dar. Der gesellschaftliche Alltag wurde vielerorts immer wieder heruntergefahren, was neben den direkten Risiken durch das Virus eine lange Reihe anderer negativer gesundheitlicher Auswirkungen zufolge hatte. 

Es ist momentan wichtiger denn je, auf die eigene Gesundheit zu achten, persönliche Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen und das Wohlbefinden durch Bewegung, gute Ernährung und Entspannung zu fördern. Dafür ist es jedoch notwendig, dass gesundheitsrelevante Informationen verständlich kommuniziert werden und der gerechte Zugang zu Bildung, Ressourcen und Gesundheitsangeboten ermöglicht wird. Nur so ist es möglich, vermeidbare Krankheiten und vorzeitige Todesfälle zu verhindern sowie eine gute Lebensqualität für alle Menschen gleichermaßen zu gewährleisten – denn Gesundheit ist nicht nur die Abwesenheit von Krankheit.  

Besonders Frauen, Kinder und Jugendliche; arbeitslose, chronisch kranke oder sozial benachteiligte Menschen erfahren eine nie dagewesene Bedrohung ihrer körperlichen und seelischen Gesundheit. Gängige gesundheitliche Risikofaktoren und soziale Ungleichheiten treten in Zeiten der Krise noch dringlicher ins Bewusstsein und zeigen eine Schere in der gesundheitlichen Versorgung auf. Nicht alle Menschen haben dieselben Möglichkeiten, ein gesundes Leben zu führen.

In der Seestadt arbeitet das Netzwerk “gemeinsam gesund” stetig daran, die Vernetzung zwischen den Gesundheitsberufen zu fördern, die Kommunikation gesundheitsrelevanter Informationen für alle BürgerInnen zu verbessern und langfristig gesundheitsfördernde Maßnahmen für die Bevölkerung zu etablieren. Ein besonderer Fokus liegt dabei immer auf den Bevölkerungsgruppen, die in diesen Zeiten besonders herausgefordert sind. Alle BürgerInnen der Seestadt sollen über ihre Gesundheit Bescheid wissen und die Möglichkeit haben, diese bewusst zu fördern – das unabhängig von Geschlecht, Alter und Herkunft. 

Der heutige Tag dient als Erinnerung an bisherige gesundheitliche, medizinische und gesellschaftliche Errungenschaften. Gleichzeitig soll im Blick bleiben, was noch vor uns liegt: die Beseitigung sozialer Ungerechtigkeit in der Gesundheitsversorgung und die langfristige Verschiebung weg von einer reinen Krankheitsbekämpfung, hin zu einer nachhaltig gedachten Gesundheitsförderung und -prävention für alle Menschen.

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